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Hessen: Weiterer Piks bei Johnson & Johnson-Impfstoff nötig

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Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson
Ampullen mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson stehen auf einem Tisch. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Auch in Hessen gelten Menschen, die zuerst den Impfstoff von Johnson & Johnson gegen Corona erhalten haben, erst nach zwei weiteren Impfungen als geboostert. Darauf wies das Land am Mittwoch hin. Bislang hatte eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson für eine Grundimmunisierung ausgereicht, mit einer weiteren Impfung war dann der Status „geboostert“ erreicht worden.

Wiesbaden - Nun ist dafür aber insgesamt dreimal ein Piks erforderlich.

Grund für die Änderung seien neue Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums, die über das Paul-Ehrlich-Institut aufgrund neuer Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Impfstoffs veröffentlicht wurden. Nach einer neuen Vorgabe des Robert Koch-Instituts (RKI) gilt außerdem ein Genesenennachweis nur noch bis zu 90 Tage statt wie bisher 180 Tage.

In Hessen wurden nach Daten des RKI bislang gut 250.000 Impfungen mit dem Präparat von Johnson & Johnson verabreicht (Stand: 19.1.). Insgesamt sind hierzulande demnach 71,6 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft; 45,2 Prozent der Geimpften haben inzwischen eine zusätzliche Auffrischungsimpfung erhalten. dpa

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