Wettbüros in Hessen dürfen wieder öffnen, um Wetten anzunehmen. Ein Aufenthalt ist nicht erlaubt.
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Wettbüros in Hessen dürfen wieder öffnen, um Wetten anzunehmen. Ein Aufenthalt ist nicht erlaubt. (Symbolbild)

Corona-Lockdown

Wettbüros in Hessen dürfen wieder öffnen

Der Corona-Lockdown legt das gesellschaftliche Leben größtenteils lahm. Wettbüros in Hessen dürfen wieder öffnen. Das sind die Hintergründe.

  • Wettbüros in Hessen dürfen trotz Corona-Lockdown wieder öffnen.
  • Ein Gerichtsverfahren ist Grund für die Änderung der hessischen Corona-Verordnung sein.
  • Wettbüros werden dadurch wie Gaststätten behandelt.

Frankfurt – Wettbüros in Hessen dürfen trotz Corona-Lockdown wieder öffnen. Das soll der Inhalt einer Änderung der Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung sein, meldet die Bild-Zeitung. Grund dafür soll ein Verwaltungsstreitverfahren der Firma Soft Trade Entertainment und dem Land Hessen sein.

Wettbüros in Hessen dürfen für Ausgabe und Annahme von Wetten öffnen

Wettbüros in Hessen werden durch die neue Verordnung wie Gaststätten behandelt. Dort sind Abholungen trotz Lockdown möglich. Demnach dürfen die Glücksspielstätten für die Ausgabe und Annahme von Spielscheinen und Wetten öffnen, meldet die Bild unter Berufung auf ein internes Schreiben aus einem Ministerium. Spieler dürfen sich allerdings nicht länger in den Wettbüros aufhalten. Es ist also weiterhin nicht erlaubt, ein Sportereignis im Wettlokal zu verfolgen.

Öffnung von Wettbüros im Corona-Lockdown: Diese Regeln gelten jetzt

Die Wettbüros müssen also sicherstellen, dass sich ihre Kunden möglichst kurz im Lokal aufhalten und keine großen Wartezeiten entstehen. Ansonsten müssen die Betreiber dafür sorgen, dass die wartenden Spieler mindestens 1,5 Meter Abstand halten können. Zusätzlich gelten die üblichen Hygienemaßnahmen, also beispielsweise das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Für Gaststätten in Hessen gilt außerdem, dass der Verzehr von Speisen im Umfeld der jeweiligen Gaststätte nicht gestattet ist.

Strenge Corona-Verordnung: Bund und Länder beschließen Lockdown

Die Corona-Verordnung in Hessen trat am 16.12.2020 in Kraft und gilt bis voraussichtlich 10.01.2020 (Stand 23.12.2020). Die hessische Landesregierung sieht darin vor, dass Dienstleistungen, die nicht unbedingt nötig sind, schließen müssen. Darunter sind auch Freizeiteinrichtungen, aber auch Friseurgeschäfte. Ebenso ist der Einzelhandel vom Lockdown betroffen. Es gibt aber Ausnahmen. Supermärkte, Drogerien und Apotheken beispielsweise sind geöffnet.

Die strikteren Maßnahmen, die zu den Schließungen von Geschäften, darunter ursprünglich auch Wettbüros, geführt hat, wurden aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen und Todesfälle in Absprache zwischen Bund und Ländern getroffen. (Max Schäfer)

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