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Alexander Lorz (CDU), hessischer Kultusminister, steht in der Heinrich-von-Brentano-Schule.

Hessen will Schulleitungen bei Verwaltungsaufgaben entlasten

Das Land Hessen will in zwei Pilotprojekten erproben, wie es Schulen bei Verwaltungsaufgaben entlasten kann. Die administrativen Herausforderungen seinen andere als noch vor einigen Jahren.

Das Land Hessen will in zwei Pilotprojekten erproben, wie es Schulen bei Verwaltungsaufgaben entlasten kann. Die administrativen Herausforderungen seinen andere als noch vor einigen Jahren. Verwaltungsaufgaben, etwa bei Inklusion und Integration, seien gestiegen. Eine Entlastung der Verwaltung würde der Unterrichtsqualität zu Gute kommen, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag in Wiesbaden.

Beim ersten Modell sollen im Landkreis Fulda ab Januar 2019 Arbeitszeiten von existierenden Sekretärinnen verlängert werden. „Wir geben als Land den Anteil dazu, damit diese Stunden aufgestockt werden können”, versprach Lorz. Im Mainz-Kinzig-Kreis sollen an zwei Standorten drei vollzeitbeschäftigte Verwaltungsleiter eingestellt werden, die für mehrere Schulen administrative Aufgaben übernehmen können. Das Land übernimmt einen Anteil der Kosten.

Zu den Verwaltungsaufgaben gehören unter anderen die Pflege der Lehrer- und Schülerdatenbank, Budget- und Personalplanung sowie Pflege der Maßnahmen für Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogischer Förderung. „Wer ganz normal seinen Unterricht macht, sollte relativ wenig mit Verwaltungsarbeit zu tun haben. Der Löwenanteil konzentriert sich um die Schulleitung herum. Da setzten die Modelle primär an”, erklärte Lorz.

Eine Frist für die Pilotprojekte gebe es nicht. Im Laufe des kommenden Jahres will sich das Land eine Position dazu bilden, welches Modell landesweit funktionieren kann.

(dpa)

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