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Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern.

Hessen will Wohneigentumsquote erhöhen

Die hessische Landesregierung setzt sich für eine Steigerung der Wohneigentumsquote im Land ein. Für dieses Ziel seien die Konditionen für die Eigentumsförderung durch höhere Fördersätze, eine längere Zinsbindung sowie eine Absenkung des Förderzinses verbessert worden, teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden mit.

Wiesbaden - Nach den letzten Ergebnissen des Mikrozensus habe die Eigentümerquote in Hessen im Jahr 2018 bei 47,5 Prozent gelegen, erläuterte der Minister. Eigene Daten zu der Entwicklung in ausreichender Tiefe lägen der Landesregierung nicht vor. Der Mikrozensus wird alle vier Jahre erhoben. Das Institut der deutschen Wirtschaft hatte Anfang des Jahres mitgeteilt, dass 45 Prozent der Haushalte in Deutschland eine eigene selbst genutzte Immobilie besitzen.

Der hessische Wirtschaftsminister sprach sich dagegen aus, einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer einzuführen, um die Wohneigentumsquote zu erhöhen. Auf das knappe Angebot auf dem Immobilienmarkt könne die Grunderwerbsteuer keinen positiven Einfluss ausüben. Dieses würde unverändert fortbestehen. Eine Begünstigung bei der Grunderwerbsteuer könnte sich stattdessen nachteilig auf den dann möglicherweise steigenden Kaufpreis auswirken. dpa

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