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Hessen wirbt für Mehrwegsystem bei To-Go-Verpackungen

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Mehrwegverpackungen für Essen zum Mitnehmen müssen für Verbraucher laut Forderung der hessischen Landesregierung genauso komfortabel sein wie Einweglösungen. „So schaffen wir es, dass tatsächlich Ressourcen geschont und Plastik vermieden wird“, erklärte Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden. Einen entsprechenden Vorschlag will Hessen bei der Verbraucherschutzministerkonferenz am Freitag in Weimar unterbreiten.

Wiesbaden - Vom 1. Januar 2023 an müssen beim Verkauf von To-Go-Mahlzeiten Mehrwegverpackungen verpflichtend als Alternative zu Einwegkunststoffverpackungen angeboten werden. Hessen will sich für „vielfältige und überregionale Rückgabemöglichkeiten von Mehrwegverpackungen in der Außer-Haus-Verpflegung“ stark machen. Diese Flexibilität für Verbraucherinnen und Verbraucher soll dazu beitragen, die Hemmschwelle der Rückgabe zu senken und die Nutzung von Mehrwegverpackungen attraktiver zu machen.

Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums will Hessen die Bundesregierung bitten, eine mögliche Standardisierung von Verpackungen sowie erweiterte Rücknahmepflichten zu prüfen und entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. dpa

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