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Hessens Einwohnerzahl steigt auf mehr als 6,3 Millionen

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Frankfurt
Menschen flanieren am Main in Frankfurt entlang. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Die hessische Bevölkerungszahl ist nach vorläufigen Daten kräftig gestiegen. Zum Stichtag 30. Juni lebten etwa 6,37 Millionen Menschen in dem Bundesland. Das waren 1,2 Prozent mehr als noch zum Jahresende 2021, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Steigerung dürfte vor allem auf den Zuzug ukrainischer Flüchtlinge zurückgehen, die wegen des russischen Angriffskriegs ihre Heimat verlassen haben.

Wiesbaden - Ende 2021 hatte die hessische Bevölkerungszahl noch bei knapp unter 6,3 Millionen gelegen, das war damals ein Höchstwert.

Auch bundesweit ist die Bevölkerungszahl gestiegen - erstmals lebten Mitte Juni nach den vorläufigen Daten mehr als 84 Millionen Menschen in Deutschland. Im ersten Halbjahr wanderten unter dem Strich rund 750.000 Ukrainerinnen und Ukrainern zu.

Laut Bundesamt wurden die Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2011 gerechnet. Sobald Ende 2023 die Ergebnisse des Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai veröffentlicht werden, soll das die neue Berechnungsbasis sein. Dadurch könnten die Einwohnerzahlen womöglich nach unten korrigiert werden. Die Zunahme der Bevölkerung im ersten Halbjahr 2022 werde allerdings davon nicht beeinflusst, hieß es. dpa

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