Corona und Schulen
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Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen.

Hessens Schülerinnen und Schüler starten in große Ferien

Für die Schülerinnen und Schüler in Hessen haben am Freitag die Sommerferien begonnen. Nach sechs Wochen ohne Unterricht beginnt das neue Schuljahr offiziell wieder am 30. August. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) kündigte an, dass während der Ferien alle rund 760.000 Schülerinnen und Schüler im Land einen Online-Zugang für eine digitale Lernplattform erhalten.

Wiesbaden - „Diese verfügt über ein umfassendes Angebot an Lernvideos, interaktiven Übungen und Arbeitsblättern in 13 Fächern für alle Klassenstufen.“

Die Unterstützung sei Teil des Corona-Aufholprogramms „Löwenstark“, teilte das Ministerium in Wiesbaden mit. Alle fachlich und didaktisch geprüften Inhalte orientierten sich am Lehrplan. Zusätzlich könnten die Schüler über die Plattform Unterstützung durch geschulte Lehrkräfte erhalten. Das digitale Angebot ergänze die Ferien-Lerncamps, erklärte Lorz.

Die Lehrergewerkschaft GEW kritisierte, die Bildungspolitik der schwarz-grünen Koalition bleibe in der ersten Hälfte der Legislaturperiode hinter den Versprechungen zurück. Das betreffe etwa die frühkindliche Bildung und die Lehrerausbildung.

Sie habe zwar nicht mit einem echten Aufbruch gerechnet, jedoch zumindest auf punktuelle Fortschritte gehofft, erklärte die GEW-Landesvorsitzende Birgit Koch. „Nach zweieinhalb Jahren müssen wir leider konstatieren, dass insbesondere die von uns positiv beurteilten Passagen des Koalitionsvertrags bislang nicht umgesetzt wurden.“ dpa

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