1. Startseite
  2. Hessen

Hessens Sportminister kritisiert Aus für Willingen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Hessens Innenminister Peter Beuth hat mit scharfer Kritik auf das vom Bundesinnenministerium beschlossene Aus für den Bundesstützpunkt Ski-Nordisch in Willingen und Winterberg reagiert. „Bundesinnenministerin Faeser knipst dem Leistungssport in Willingen das Licht aus“, sagte der CDU-Politiker am Freitag. „Dass solch eine weitreichende Entscheidung bewusst unmittelbar vor einem Feiertag mitgeteilt wird, ist dreist und stillos“, so Beuth.

Willingen - Das Bundesinnenministerium hatte am Freitag beschlossen, dem nordhessischen Standort zum 31. Dezember den Status als Bundesstützpunkt zu entziehen. Der Deutsche Skiverband, der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Länder Nordrhein-Westfalen und Hessen hatten sich allesamt und geeint für die Weiterführung des Bundesstützpunktes eingesetzt.

Wie im sauerländischen Winterberg entfällt somit künftig auch im nordhessischen Willingen die gesamte finanzielle Unterstützung des Bundes für hauptamtlich Beschäftigte, die in den Schwerpunktdisziplinen Ski nordisch und Biathlon den Wintersportnachwuchs sowie die Kader-Athleten betreuen. Die Zukunft der Leistungssport GmbH, die zur Professionalität der Struktur vor Ort gegründet wurde, sei nun existenziell gefährdet. „Das Bundesinnenministerium hat dem Leistungssport im Upland die Grundlage entzogen“, kritisierte Beuth. dpa

Auch interessant

Kommentare