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Hessische Filmförderung richtet sich neu aus

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Diverser, flexibler, nachhaltiger: Die hessische Filmförderung „HessenFilm und Medien“ richtet sich neu aus und will etwa mit flexibleren Förderstrukturen, einem Fokus auf den Nachwuchs sowie mehr Geld für die Stoffentwicklung neue Wege gehen. Ziel sei es, eine der „progressivsten Filmförderungen in Deutschland“ zu werden, erläutert Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Montag.

Frankfurt/Main - „Dazu gehören künstlerischer Wagemut, die Förderung junger Talente, Vielfalt, soziale und ökologische Nachhaltigkeit und transparente Strukturen.“

So wurde laut den Angaben eine neue Förderrichtlinie eingeführt mit einem klaren Fokus auf die Entwicklung von Geschichten. Auch könnten Projekte in Zukunft bereits ab der ersten Projektidee eine Förderung erhalten. „Mit der neuen Richtlinie erhalten Filmschaffende und insbesondere der filmische Nachwuchs besonders viel Flexibilität für die Entwicklung ihrer Geschichten und können so in Genres oder Formate eintauchen und besser auf einen sich rasch ändernden Markt reagieren“, sagt Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der „HessenFilm und Medien“.

Darüber hinaus spiele Diversität eine wichtige Rolle. So lege die neue Richtlinie ein besonderes Augenmerk auf die Vielfalt vor und hinter der Kamera.

Das Land Hessen hat zudem mehr Geld für die Filmkultur bereitgestellt: So wurde die Festivalförderung 2022 um weitere 550.000 Euro erhöht. Und mit dem Haushalt 2022 erhält die „HessenFilm und Medien“ erneut zusätzliche Mittel für die Unterstützung der Kinos im ländlichen Raum. Darüber hinaus soll die Medienförderung erweitert werden. Somit können für audiovisuelle Projekte wie Virtual- und Augmented Reality, Webserien oder Games nun auch Förderungen beantragt werden. dpa

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