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Hessische Landesbahn baut weiter aus

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Baustelle
Ein Schild weist auf eine Baustelle hin. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Hessische Landesbahn baut ihren Betrieb weiter aus. Als Meilenstein bezeichnete Geschäftsführer Veit Salzmann am Donnerstag die neue Instandhaltungsanlage in Butzbach, in der ab 2025 die eigenen und fremde Schienenfahrzeuge gewartet werden sollen.

Frankfurt/Main - Die Werkstatt werde mit der neuesten Technik und nach den neuesten Umweltstandards ausgestattet sein, kündigte die landeseigene Bahngesellschaft an. Auch Wasserstofffahrzeuge und Batteriezüge könnten dort gewartet werden. Für die Einwerbung von Fremdaufträgen hat die HLB eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die HLB Maintenance. Auf den Dächern des Gebäudes stehe eine Photovoltaikanlage, und die Wärmeversorgung erfolge über ein modernes Blockheizkraftwerk.

Neu im HLB-Portfolio ist ab Dezember 2023 der bislang von der Deutschen Bahn betriebene „Mittelhessen-Express“ mit vier Regio-Linien zwischen Frankfurt, Dillenburg, Friedberg, Schwalmstadt und Hanau. Die HLB verteidigte zudem bei Neuausschreibungen ihre Angebote „Wetteraunetz“, „Ländchesbahn“ und „Lahn-Vogelsberg-Rhön“, die jeweils ausgebaut werden sollen. Auch die nordhessische Regiotram werde man für zehn weitere Jahre fahren. Ab dem Fahrplanwechsel erbringe die HLB 28 Millionen Zugkilometer.

Der HLB-Konzern hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 289 Millionen Euro erzielt nach 278 Millionen Euro im Jahr 2020. Der Umsatz inklusive assoziierter Unternehmen ist auf insgesamt 450 Millionen Euro gestiegen. Der Konzerngewinn lag bei 4,2 Millionen Euro. Für das laufende Jahr kündigte Salzmann ein „leicht positives“ Ergebnis an. Die hohen Kosten für Energie und Material wirkten sich negativ aus. dpa

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