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Hessische Verfassungsschützer prüfen Böhmermanns Dokumente

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Verfassungsschutz Hessen
Das Schild „Landesamt für Verfassungsschutz Hessen“ ist an einem Gebäude angebracht. © Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Nach der Veröffentlichung von mutmaßlich als geheim eingestuften hessischen NSU-Akten durch das „ZDF Magazin Royale“ prüfen hessische Verfassungsschützer jetzt die fraglichen Dokumente. Das Landesamt habe die Sendung von Jan Böhmermann vom Freitagabend „zur Kenntnis genommen“. Es prüfe die „im Zusammenhang mit der Sendung erstellten und im Internet veröffentlichten Dokumente“, teilte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mit.

Wiesbaden/Berlin - In der Erklärung ging das Amt nicht auf den Inhalt der Akten ein.

Die Plattform „Frag den Staat“ und das „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann hatten am Freitag nach eigenen Angaben als geheim eingestufte hessische NSU-Akten veröffentlicht. Bei dem abrufbaren Dokument handelt es sich laut Deckblatt um einen Abschlussbericht zur Aktenprüfung im Landesamt für Verfassungsschutz Hessen im Jahr 2012. Der Bericht ist auf den 20. November 2014 datiert.

Der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) hatte über Jahre unerkannt mordend durch Deutschland ziehen können. Die Opfer der Rechtsterroristen waren neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft und eine deutsche Polizistin. dpa

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