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Hessische Weihnachtsmärkte öffnen mit Energiesparmaßnahmen

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Weihnachtsmarkt
Ein festlich geschmückter Baum steht auf einem Weihnachtsmarkt. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die Weihnachtsmärkte starten in die Saison. Glühwein und Adventsstimmung gibt es vielerorts aber nur mit weniger Lichtfunkeln.

Frankfurt/Main - Lichterglanz und Glühweinduft, festlich geschmückte Straßen und Gassen: Die Weihnachtsmärkte in Hessen eröffnen in diesen Tagen nach und nach. Die Energiekrise zwingt auch hier zum Sparen, unter anderem bei der Beleuchtung. In Frankfurt wurde am späten Montagnachmittag der größte Weihnachtsmarkt im Bundesland mit rund 200 Ständen offiziell eröffnet. Höhepunkt war das Erleuchten des 25 Meter hohen Weihnachtsbaums „Manni“, der in diesem Jahr aus dem Spessart stammt.

Mit Blick auf die Energiekrise sei der Weihnachtsbaum kleiner und mit nur 4900 Lampen, statt 7000 wie im Vorjahr, geschmückt, erklärte Ines Philipp von der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt. Neben einer insgesamt kürzeren täglichen Beleuchtungszeit würden in diesem Jahr außerdem die Toiletten nicht beheizt.

Eröffnungen standen am Montag auch in Kassel, Darmstadt und Hanau an. Auf der beliebten Märchenrutsche in Kassel wird aufgrund der Energiekrise nicht auf Eis, sondern auf Matten gerutscht. Auf Sparmaßnahmen setzt auch der Weihnachtsmarkt in Darmstadt. Die Beleuchtung der Stände wurde auf 16.00 bis höchstens 22.00 Uhr begrenzt. Heizpilze und Infrarotheizungen wurden untersagt. Bis zum 22. Dezember lädt der Hanauer Weihnachtsmarkt zu Füßen des Nationaldenkmals der Märchensammler Brüder Grimm zum gemütlichen Schlendern ein. Zum Energiesparen wurde die Beleuchtung komplett auf LED umgestellt, teilte die Stadt mit.

An diesem Dienstag beginnt in der Landeshauptstadt der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt. Rund um Schloss- und Luisenplatz sind bis zum 23. Dezember rund 90 Stände geöffnet. Zum Ende der Woche beginnen auch in Marburg, Fulda und Gießen die Weihnachtsmärkte. In der Universitätsstadt Marburg reduzieren die Standbetreiber die Beleuchtungen, die nur von 16.00 bis 21.00 Uhr angeschaltet sein dürfen, und verzichten auf Heizstrahler, erklärte die Stadt. Um spätestens 22.00 Uhr soll die Beleuchtung auf dem Fuldaer Weihnachtsmarkt abgeschaltet werden. Der Markt bleibt als Sparmaßnahme zudem montags geschlossen.

Bereits seit vergangener Woche geöffnet hat der Weihnachtsmarkt in Offenbach. Um die Verluste der Corona-Jahre auszugleichen, begann der Markt auf Wunsch der Aussteller früher als gewöhnlich. Wegen der Energiekrise findet der Markt ebenfalls mit weniger Beleuchtung statt. dpa

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