Hessischer Höhlenlöwe im Museum Wiesbaden: "Eiszeit-Safari"

Mit mehr als 100 Tiermodellen, Fossilien und Skeletten lässt das Museum Wiesbaden ein Hessen zur Eiszeit wieder lebendig werden. Auf rund 1000 Quadratmetern geht es ab 7.

Mit mehr als 100 Tiermodellen, Fossilien und Skeletten lässt das Museum Wiesbaden ein Hessen zur Eiszeit wieder lebendig werden. Auf rund 1000 Quadratmetern geht es ab 7. Oktober um das Leben der Jäger und Sammler während der letzten Kaltzeit vor 30 000 bis 20 000 Jahren, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Mammut und Höhlenlöwe seien noch vor rund 15 000 Jahren durch das Rhein-Main-Gebiet gestreift. Außerdem bevölkerten Wollnashörner, Riesenhirsche, Rentier- und Pferdeherden die Region.

Das Konzept und die Tierrekonstruktionen der Schau sind von den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim entwickelt worden und gehen von dort aus auf Wanderschaft. Ergänzt werde die Schau mit eigenen Präparaten aus der naturhistorischen Sammlung, teilte das Museum mit.

Eiszeit-Menschen hätten an vielen Orten in Hessen ihre Spuren hinterlassen: Sie jagten Wildpferde im Rhein-Main-Gebiet, badeten in den heißen Quellen von Wiesbaden oder zeichneten im Mittelrheintal tausende von Tieren und Menschen auf Schiefertafeln. Die Ausstellung „Eiszeit-Safari” wird bis 21. April 2019 zu sehen sein.

(dpa)

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