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HIHK-Präsidentin: Fachkräftemangel weiter verschärft

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Die Corona-Pandemie hat den Fachkräftemangel nach Einschätzung der neuen Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) weiter verschärft. „Die Zahl neuer Ausbildungsverträge ist trotz aller Anstrengungen rückläufig“, sagte Kirsten Schoder-Steinmüller der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag). Es fehle an Praktika und Berufsorientierung in den Schulen.

Wiesbaden - Bis 2035 könnten in dem Bundesland mit 6 Millionen Einwohnern bis zu 495.000 Fachkräfte fehlen, meinte die Unternehmerin aus Langen. „Die Lücke, die hier aufreißt, ist riesig.“ Die Menschen würden gebraucht, um den Wandel in eine digitalere und nachhaltigere Wirtschaft zu bewältigen.

Neben der qualifizierten Zuwanderung aus dem Ausland müsse im Inland das gesamte Fachkräftepotenzial aktiviert werden, meinte Schoder-Steinmüller. Dazu gehörten die weitere Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. In der Praxis stünden vielfach enorme bürokratische Hürden einer Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten im Weg. Diese Hürden müssten abgebaut werden. dpa

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