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Hilfsfonds unterstützt Opfer der Amokfahrt von Volkmarsen

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Autoattacke auf Rosenmontagsumzug
Polizisten sichern Spuren, nachdem ein Auto in den Rosenmontagszug in Volkmarsen gefahren war. © Uwe Zucchi/dpa/Archivbild

Der hessische Hilfsfonds für Opfer von schwerer Gewalt und Terror hat erstmals Geld an neun Opfer der Amokfahrt von Volkmarsen gezahlt. Die Entscheidung traf der elfköpfige Beirat im April, wie der Landtag am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das Geld sei überwiesen worden und auf den Konten der Familien eingegangen. „Über die jeweilige Höhe der Summen machte das Gremium keine Angaben, um die Familien zu schützen“, hieß es.

Wiesbaden - Am 24. Februar 2020 hatte ein Mann sein Fahrzeug absichtlich in den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen gesteuert und Dutzende Menschen verletzt, unter ihnen 26 Kinder. Der Täter wurde im Dezember 2021 unter anderem wegen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der „Fonds für die Opfer und Angehörigen schwerer Gewalttaten von landesweiter Bedeutung und von Terroranschlägen“ wird mit zwei Millionen Euro je Haushaltsjahr ausgestattet. dpa

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