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Hochzeitstermine an Schnapszahl-Daten stark nachgefragt

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Schnapszahl-Hochzeit
Ein sogenanntes Liebesschloss mit der Aufschrift "Anna & Kai 2.2.22" hängt an einer Brücke. © Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration

Die diesjährigen Schnapszahl-Daten sind bei vielen Hochzeitspaaren begehrt. Die Termine für Trauungen am 2.2.2022 sowie am 22.2.2022 sind in einigen hessischen Kommunen schon seit längerem ausgebucht, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Das ist beispielsweise in Frankfurt so: „Die beiden Trautage waren bereits im vergangenen Jahr ausgebucht“, teilte Standesamtsleiterin Andrea Hart mit.

Frankfurt/Main - Am 2. Februar sind demnach 19 Eheschließungen geplant, am 22. Februar 11. Einige Kommunen bieten Brautpaaren auch zusätzliche Termine an - aufgrund ihrer Erfahrungen mit früheren Schnapszahl-Daten.

Normalerweise sind an einem Mittwoch und Dienstag - auf diese Tage fallen der 2. und der 22. Februar - je acht Hochzeiten möglich, teilte etwa die Stadt Kassel mit. Das Standesamt habe aber angesichts der erwarteten Nachfrage das Kontingent aufgestockt, zumindest für den 22. Februar. Rund 40 Trauungen seien nun insgesamt an den beiden Tagen geplant - was ungefähr der sonstigen Zahl von Eheschließungen im ganzen Monat Februar in Kassel entspreche.

Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden bietet mehr Termine an oder solche außerhalb der üblichen Trauzeiten. Zur Verfügung stehen je 15 Termine - wobei die allermeisten bereits verbindlich gebucht seien.

Das Standesamt der Stadt Gießen stellte einer Sprecherin zufolge keine erhöhte Nachfrage nach den Schnapszahl-Daten fest. Anmeldungen sind allerdings auch nicht mehr möglich: Die jeweils vier Trau-Termine an den beiden Tagen seien bereits seit Monaten vergeben. „Der 22.2.2022 wurde in einem Fall bereits genau ein Jahr zuvor von dem Brautpaar reserviert“, berichtete die Sprecherin. dpa

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