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Hohe Düngerpreise treiben K+S an

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Dünger- und Salzkonzern K+S
Das Logo des Dünger- und Salzkonzerns K+S. © Uwe Zucchi/dpa/Archivbild

Die immer noch hohen Düngerpreise haben den Dünger- und Salzkonzern K+S auch im dritten Quartal angetrieben. Zwar stockte zuletzt die Nachfrage ein Stück weit, doch blieb Konzernchef Burkhard Lohr am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen zuversichtlich. Der Manager rechnet mit einem Anziehen der Nachfrage vor der Saatsaison im ersten Halbjahr 2023, weil die Preise zuletzt etwas zurückgekommen seien.

Kassel - Der Umsatz von K+S verdoppelte sich von Juli bis Ende September im Jahresvergleich nahezu auf 1,47 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieben im dritten Quartal bereinigt rund 379 Millionen Euro hängen, nach knapp 1,3 Milliarden Euro vor einem Jahr. Allerdings sind die Zahlen nicht vergleichbar, da K+S damals einen positiven Sondereffekt durch eine Erhöhung des angesetzten Wertes für Produktionsstätten verbucht hatte.

Analysten hatten indes auf mehr gehofft. Doch der trockene Sommer mit Niedrigwasser in vielen Flüssen erschwerte die Logistik und sorgte zusammen mit hohen Energiepreisen für Mehrkosten. Hinzu kam eine gewisse Kaufzurückhaltung in Europa wegen der hohen Preise.

Das Segment Industrie verzeichnete zwar nach dem witterungsbedingt außergewöhnlich starken Vorjahresquartal einen Rückgang beim Absatz von Auftausalz. Insgesamt sei das Niveau aber im dritten Quartal überdurchschnittlichem gewesen, hieß es vom Unternehmen. dpa

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