+
Süße Überraschung: Tierbabys in Wildpark Knüll geboren

Große Freude in Wildpark

Da staunten die Tierpfleger nicht schlecht: Süße Tierbabys geboren

Doppelte Freude im nordhessischen Wildpark Knüll: Erst kommen drei süße Tierbabys zur Welt, nun sind auch die ausbüxten Luchse wieder da.

Homberg  - Große Freude im Wildpark Knüll bei Homberg: 

Nach ein paar Jahren Pause hat Bären-Mama Onni wieder Nachwuchs bekommen. Sie brachte vor Kurzem drei Jungbären zur Welt. Tierpfleger entdeckten bei einer Routine-Inspektion des Bärenhauses überraschend die drei Jungtiere. Nach Angaben eines Tierarztes habe das Trio die Geburt gut überstanden. Es handele sich um zwei Weibchen und ein Männchen.

Wildparkleiter Fröhlich sagte, es komme nun darauf an, wie die Mutter den Nachwuchs umsorge: "Wir hoffen, dass Onni sich weiterhin um die Jungtiere kümmert und werden alles dafür tun, dass die drei Jungbären eine Chance bekommen, bei uns aufwachsen zu können." Onni hatte zuletzt 2010, 2012 und 2015 Nachwuchs zur Welt gebracht, wie der Kreissprecher sagte. Doch die Tiere der Jahrgänge 2012 und 2015 wurden nicht alt und verstarben recht früh. Nun sei der Tierpark mit den drei Braunbärenjungen um eine Attraktion reicher. Und es gibt noch einen Grund zur Freude.

Wildpark Knüll: Sturm hat Luchsen zur Flucht verholfen

Die beiden Luchse, die während des Sturms "Eberhard" aus ihrem Gehege im Wildpark Knüll entkommen waren sind wieder da.

Die beiden Wildkatzen seien im eingezäunten Park-Areal gesichtet, betäubt und in ihr Gehege zurückgebracht worden, teilte der Schwalm-Eder-Kreis als Betreiber des Parks am Dienstag mit. Parkleiter Wolfgang Fröhlich sagte: "Ich bin wirklich sehr erleichtert, dass es uns gelungen ist, die Luchse so zeitnah wieder einzufangen. Die Unterstützung aller an der Suche Beteiligten war großartig."

Nachdem Sturmböen am Wochenende einen Baum entwurzelt hatten und ein Gehegezaun zerstört wurde, waren die Luchse Lucy, Foxy und Paul ausgebrochen. Paul hatte sich bereits am Sonntag wieder einfangen lassen. Lucy und Foxy tauchten aber irgendwo auf dem Gelände unter, ohne großes Aufsehen bei den tierischen Nachbarn zu erregen.

Wildpark Knüll: Luchse mit Narkosepfeilen betäubt

Um die Tiere zu finden, wurden am Montagabend im Umfeld des Luchsgeheges Fotofallen aufgestellt. Die automatisch bei Bewegung auslösenden Kameras schossen Bilder der Ausreißer. Am Dienstagmorgen wurde daraufhin die Suche im derzeit wegen Sturmschäden geschlossenen Park fortgesetzt. Einem Tierarzt gelang es, die Luchse mit Narkosepfeilen vorübergehend zu betäuben. So konnten die Tiere wieder ins Gehege gebracht werden. In der Zwischenzeit reparierte eine Fachfirma den zerstörten Zaun.

Die Luchse sind wieder da. 

Wegen der andauernden Aufräumarbeiten nach dem Sturmtief "Eberhard" müsse der Park bis auf Weiteres geschlossen bleiben, erklärte der Landkreis. Heruntergefallene Äste müssten noch beseitigt werden und die Bäume überprüft werden, damit Besucher von herabfallendem Holz nicht verletzt werden können. Der Wildpark Knüll hatte Anfang des Jahres bereits Schlagzeilen gemacht, weil aus einem Gehege Wölfe ausgerissen waren.

Wildpark in Nordhessen: Bären-Mama Onni  hat wieder Nachwuchs

Doch es gibt neben der Luchs-Rückkehr auch weitere gute Nachrichten für den Wildpark.  (dpa)

Lesen Sie auch: Angesichts des bedrohlichen Mangels an Weibchen bei den hessischen Luchsen bringen Fachleute eine mögliche Auswilderung neuer Raubkatzen ins Spiel, berichtet fnp.de. Außerdem: Luchse in Hessen kamen von alleine.* 

*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare