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HR-Kontrollgremien sollen mehr Unterstützung bekommen

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Hessischer Rundfunk in Frankfurt am Main
Die Zentrale des Hessischen Rundfunks am Dornbusch. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Die Mitglieder von Rundfunkrat und Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks sollen mit einer neuen Geschäftsstelle künftig bei ihrer Aufsichts- und Kontrollfunktion fachlich unterstützt werden. Im Landtag in Wiesbaden wurde am Donnerstagabend eine entsprechende Änderung des Gesetzes über den Hessischen Rundfunk (HR-Gesetz) verabschiedet. Beim HR gebe es bereits zahlreiche Schutzmechanismen, darunter ein Vier-Augen-Prinzip beim Abschluss von Geschäften und ein internes Kontrollsystem, sagte Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt (CDU) im Landtag.

Wiesbaden - Die Diskussion rund um den RBB-Skandal habe jedoch gezeigt, dass die Gremien selbst in ihrer Unabhängigkeit fachliche Expertise benötigten.

Im Zentrum des Skandals um den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) stehen die fristlos entlassene Intendantin Patricia Schlesinger und der zurückgetretene Chefkontrolleur Wolf-Dieter Wolf. Seit Ende Juni kamen über Medienberichte Vorwürfe der Vetternwirtschaft und des Filzes auf, beide wiesen Vorwürfe zurück. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt. dpa

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