Früher fuhren viele Pendler ins Rhein-Main-Gebiet.
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Früher fuhren viele Pendler ins Rhein-Main-Gebiet. Doch nach dem Mauerfall entwickelte sich Osthessen zum gefragten Wirtschafts- und Wohnstandort.

IHK-Pendlerstatistiken

Der Wirtschaftsstandort Osthessen hat sich nach dem Fall der Mauer gut entwickelt

Mit dem Fall der Mauer vor gut 30 Jahren begann für Osthessen ein bemerkenswerter Wirtschaftsboom. Das Wachstum bei Bevölkerung, Arbeitsplätzen und im Tourismus liegt deutlich über dem Bundesschnitt. Das ehemalige Zonenrandgebiet entwickelt sich prächtig.

Region - Im geteilten Deutschland, weit weg von den Wirtschaftszentren der Bundesrepublik, hatten es osthessische Firmen schwer. Deshalb gewährte der Bund Betrieben und Kommunen die sogenannte Zonenrandförderung. Jeden Morgen verließen Tausende Beschäftigte die Region, um auswärts zu arbeiten. Besonders viele Pendler fuhren ins Rhein-Main-Gebiet. Viele Bewohner aus den Landkreisen Fulda* und Main-Kinzig* zog es ins Ballungsgebiet. Doch als am 9. November 1989 die Mauer fiel, hatte das gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftslage in Osthessen.

Die Region entwickelte sich zum gefragten Wirtschafts- und Wohnstandort. Seither boomt es in Osthessen. Die IHK-Pendlerstatistiken zeigen, wie gut sich der Wirtschaftsstandort Osthessen entwickelt hat*. „Wir sind seit dem Mauerfall von einer Auspendler- zu einer Einpendlerregion gewortden“, sagt Christoph Burkard, Regionalmanager und Geschäftsführer der Region Fulda Wirtschaftsförderungsgesellschaft. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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