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IHK: Verbesserte Wirtschaftslage in Frankfurt/Rhein-Main

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Die wirtschaftliche Lage in der Region Frankfurt/Rhein-Main hellt sich nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) wieder auf. Nach dem coronabedingten Konjunktureinbruch im vergangenen Jahr bewerten Unternehmen in der Region ihre Geschäftslage derzeit deutlich besser, wie die IHK Frankfurt am Dienstag mitteilte.

Frankfurt/Main - Auf Grundlage einer Konjunkturumfrage unter 9000 Mitgliedsunternehmen erwarten die regionalen Wirtschaftskammern im laufenden Jahr eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der Region um 2,5 Prozent. „Damit können wir nach dem drastischen Einbruch des Vorjahrs in 2021 zwar noch keine Rückkehr zum Vorkrisenniveau verzeichnen. Die Aussichten für das kommende Jahr sind dafür umso positiver“, erläuterte der Frankfurter IHK-Präsident, Ulrich Caspar. „Für das Jahr 2022 sehen wir das Potenzial für ein starkes Wachstum von 5,2 Prozent in Frankfurt/Rhein-Main.“

Sollte es jedoch infolge steigender Corona-Infektionszahlen erneut zu einem Lockdown oder anderen Einschränkungen kommen, sieht der IHK-Präsident viele Branchen bedroht. Zudem stellten Material- und Lieferengpässe sowie der Fachkräftemangel viele Unternehmen vor Herausforderungen. Für das Jahr 2022 rechnen die Wirtschaftskammern den Angaben zufolge gleichwohl mit einem Zuwachs von etwa 54.000 sozialversicherungspflichtigen Stellen (plus 2,2 Prozent). Gut drei Viertel der Stellen sollen in der Dienstleistungsbranche entstehen. dpa

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