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Inflationsrate im Februar in Hessen bei 5,7 Prozent

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Der Anstieg der Verbraucherpreise in Hessen hält auch im Februar an. Getrieben von hohen Energiekosten erreichte die Teuerungsrate 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Januar hatte die Inflationsrate in Hessen bei 5,6 Prozent und im Dezember bei 5,4 Prozent gelegen.

Wiesbaden - Die Preise für Energie stiegen im Februar durchschnittlich um 29,5 Prozent. Erdgas kostete für Endkunden laut Landesamt 77,6 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres. Bei Heizöl sei ein Preisplus von 51,0 und für Kraftstoffe von 26,6 Prozent verzeichnet worden. Beim Strom seien die Kosten um 19,1 Prozent nach oben geklettert.

Ursachen für den hohen Anstieg seien neben der krisenbedingten Marktentwicklung auch die Erhöhung der CO2-Abgabe von 25 auf 30 Euro pro Tonne sowie die gestiegenen Netzentgelten beim Strom. Ohne Berücksichtigung der gesamten Energie hätte die Inflationsrate im Februar in Hessen bei 3,1 Prozent gelegen, erklärten die Statistiker.

Die Preise für Nahrungsmittel legten im Jahresvergleich um 4,9 Prozent zu. Überdurchschnittlich teurer seien Speisefette und -öle (plus 20,0 Prozent) geworden, darunter Butter (plus 18,8). Für Eier (plus 17,9), Gemüse (plus 9,2) sowie Fleisch und Fleischwaren (plus 5,0 Prozent) mussten die Verbraucher ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Molkereiprodukte kosteten den Angaben zufolge 4,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei Brot und Getreideerzeugnisse habe es einen Anstieg von 3,9 und bei Obst von 0,8 Prozent gegeben. dpa

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