Inflationsrate in Hessen im Juni bei 2,2 Prozent

Wiesbaden - Der Preisauftrieb in Hessen hat sich im Juni leicht abgeschwächt. Das Niveau der Verbraucherpreise lag um 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Besonders geprägt sei die Entwicklung im Land weiter von starken Preissteigerungen bei Heizöl und Kraftstoffen. Im Mai waren die Verbraucherpreise um 2,5 Prozent und im April um 1,8 Prozent gestiegen.

Für Energie mussten die Menschen in Hessen im Juni durchschnittlich 9,0 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Vor allem Heizöl (plus 43,1 Prozent) und Kraftstoffe (plus 23,2 Prozent) wurden nach Angaben der Statistiker deutlich teurer. Die Kosten für Erdgas seien um 1,3 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Strom sei um 1,1 Prozent günstiger geworden. Ohne Berücksichtigung der gesamten Energie hätte die Inflationsrate im Juni bei 1,4 Prozent in Hessen gelegen.

Die Kosten für Nahrungsmittel sind den Angaben nach im Jahresvergleich um 1,1 Prozent gestiegen. Vor allem Speisefette und -öle (plus 4,9), Fleisch und Fleischwaren sowie Molkereiprodukte und Eier (jeweils plus 1,8 Prozent) wurden teurer. Obst sei dagegen um 1,6 Prozent günstiger als im Juni des Vorjahres gewesen. dpa

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