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Inflationsrate springt in Hessen auf 9,4 Prozent

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Inflation
Lebensmittel liegen in einem Einkaufswagen in einem Supermarkt. © Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Die Verbraucherpreise in Hessen sind im Sepember sprunghaft gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, lag die jährliche Inflationsrate angeheizt von hohen Energie- und Nahrungsmittelpreisen bei 9,4 Prozent. Im August hatte die Teuerungsrate noch bei 8,0 Prozent und im Juli bei 7,6 Prozent gelegen. Auch der Wegfall des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts Ende August trieb die Preisentwicklung an.

Wiesbaden - Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern, diese können sich für einen Euro weniger leisten. Der finanzielle Spielraum der Menschen schrumpft.

Energie kostete im September durchschnittlich 38,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Heizöl war etwa doppelt so teuer wie im September 2021. Die Preise für Erdgas stiegen um 87,2 Prozent. Für den Besuch an der Tankstelle zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher 30,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im August, also im letzten Monat des Tankrabatts, hatte der durchschnittliche Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr für Kraftstoffe bei 18,4 Prozent gelegen. Ohne Berücksichtigung der gesamten Energie stiegen die Verbraucherpreise um 6,1 Prozent.

Nahrungsmittel verteuerten sich im September um 17,4 Prozent. Überdurchschnittlich teurer waren Speisefette und -öle (plus 44,5 Prozent)

Im Vergleich zum Vormonta August stiegen die Verbraucherpreise im September insgesamt um 1,4 Prozent. dpa

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