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Innenminister Beuth kandidiert nicht erneut für Landtag

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Peter Beuth
Peter Beuth, Innenminister von Hessen. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Sechsmal hat Innenminister Beuth seit 1999 seinen Landtags-Wahlkreis im Untertaunus für die CDU direkt gewonnen. Nun kündigt er seinen Abschied als Abgeordneter an.

Wiesbaden - Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) will sich bei der Landtagswahl 2023 nicht erneut um ein Mandat im Landesparlament bewerben. Das erklärte er in einem Schreiben an den CDU-Kreisverband Rheingau-Taunus. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Abgeordneter sei es an der Zeit, einem neuen Kandidaten die Gelegenheit zu geben, „eigene Ideen einzubringen und eigene Impulse zu setzen“, heißt es darin. Zuvor hatten am Montag mehrere Medien über die Ankündigung berichtet. Beuth sitzt seit 1999 im Landtag.

„Nach reiflicher Überlegung und Beratungen mit meiner Familie habe ich mich jedoch entschieden, im kommenden Jahr nicht erneut für die Wahl zum Hessischen Landtag zu kandidieren“, schrieb Beuth an den Kreisvorstand und die Mitglieder der Wahlkreisdelegierten-Versammlung, die für kommenden Freitag anberaumt ist. „Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, denn die Politik ist schon viel länger als meine Angehörigkeit zum Hessischen Landtag fester Bestandteil meines Lebens“, erläuterte er.

Der Kreisvorsitzende Klaus-Peter Willsch erklärte, Beuth habe die CDU und den Wahlkreis über zwei Jahrzehnte erfolgreich und prominent im Landtag vertreten. „Wir sind ihm für seinen langjährigen persönlichen Einsatz sehr dankbar und respektieren seine persönliche Entscheidung.“ Das Direktmandat im Untertaunus solle nun der Kreistagsvorsitzende André Stolz verteidigen. dpa

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