Institut für Pandemie-Impfstoffe: „Keine Zeit verlieren“

Deutschland will auf zukünftige Pandemien besser vorbereitet sein. Beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) soll dazu ein Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika entstehen. Das Bundesgesundheitsministerium habe das PEI damit beauftragt, ein solches Zentrum einzurichten, berichtete das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständige Institut am Freitag im hessischen Langen.

Langen - „Die entscheidende Maßnahme zur Bekämpfung von Pandemien ist die Impfung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen“, heißt es zur Begründung. Ziel des neuen Zentrums sei es, „für zukünftige Pandemien besser gerüstet zu sein“. Dafür müssten „Impfstoffe im Pandemiefall sehr schnell in ausreichender Menge für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden“. Damit das gelinge, müsse man „bereits in präpandemischen Zeiten entsprechende Vorbereitungen treffen“.

Die kommissarische Leitung übernimmt Isabelle Bekeredjian-Ding, Leiterin der Abteilung Mikrobiologie am PEI. Das ZEPAI abgekürzte Institut werde „die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen, die Bereitstellung geeigneter Lagerkapazitäten sowie die Etablierung von stabilen Verteilungswegen unterstützen“, hieß es. „Keine Zeit darf verloren werden, um die öffentliche Gesundheit und das Leben Einzelner im Pandemiefall zu schützen.“ dpa

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