Junge Union in Hessen fordert Erneuerung der CDU

Der hessische Landesvorsitzende der Jungen Union (JU), Sebastian Sommer, hat wegen des schlechten Abschneidens der CDU bei der Bundestagswahl eine „Erneuerung der Partei auf allen Ebenen“ gefordert. Diese sei „unumgänglich“, sagte er der Frankfurter Rundschau (Mittwoch). „Die Wahl hat gezeigt: Es reicht nicht, auf unsere erfolgreiche Politik der vergangenen Jahre zu verweisen“, erläuterte er in dem Zeitungsinterview.

Frankfurt - „Wir brauchen in Hinblick auf die hessische Landtagswahl 2023 eine Vision, die weit ins nächste Jahrzehnt hineinreicht.“

Das betreffe etwa landespolitische Kernthemen wie Bildung, Digitalisierung, innere Sicherheit und Fragen der Nachhaltigkeit, sagte Sommer der Zeitung. Intern diskutiere die hessische CDU darüber, wie und wann der Übergang vom Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Volker Bouffier zu einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin organisiert werden solle. „Als CDU Hessen müssen wir jetzt die richtigen Lehren aus dem Ergebnis ziehen und neue Perspektiven aufzeigen“, forderte der JU-Landesvorsitzende. Es müssten „zügig“ Weichen gestellt werden mit Blick auf Programm, Kampagne, Organisation und Kandidaten. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare