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Als Nachwuchsreporter ganz nah dran am großen Fußball

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Von: Astrid Kopp

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Beim Training der Eintracht-Profis durften die Teilnehmer des Projekts Junge Zeitung vor dem anschließenden Interview mit Timothy Chandler zusehen. Dafür harrten sie auch gerne im Regen aus. FOTO: Kopp
Beim Training der Eintracht-Profis durften die Teilnehmer des Projekts Junge Zeitung vor dem anschließenden Interview mit Timothy Chandler zusehen. Dafür harrten sie auch gerne im Regen aus. FOTO: Kopp © Astrid Kopp

Junge-Zeitung-Teilnehmer haben Eintracht-Spieler und Projekt-Schirmherr Timothy Chandler zum Interview getroffen.

Frankfurt - Ganz entspannt sitzt Eintracht-Spieler Timothy Chandler im Konferenzraum im dritten Stock des Deutsche Bank Parks und blickt freundlich und offen in die Gesichter von zehn Jugendlichen. Seine Füße stecken nur noch in Socken, denn es hat geschüttet während des soeben beendeten Trainings, und die verdreckten Schuhe hat Chandler am Eingang ausgezogen.

Nass geworden ist an diesem Tag nicht nur er, auch bei Maya, Laura, Sarah, Cevin, Aurel, Jakob, Julius, Maximilian, Noah und Felix tropfen die Haare. Die zehn sind Teilnehmer des Projekts Junge Zeitung (PJZ) und heute im Gegensatz zu Chandler sehr aufgeregt. Durften sie doch nicht nur beim - eigentlich nicht öffentlichen - Training der Eintracht zusehen, sondern nun auch noch den Fußballer und diesjährigen Schirmherrn des Projekts interviewen. „Klar könnt ihr mich duzen“, sagt „Timmy“, wie ihn hier alle nennen, und beantwortet dann geduldig alle Fragen zu seiner Karriere, seiner Kindheit und seinem Engagement beim Junior Adler Kids Clubs. Das interessiert vor allem Laura, denn passend zu dem diesjährigen Projektleitthema „lokal engagiert“ wird sie in der Jungen Zeitung über den Einsatz von Chandler und seinen Mitstreitern beim Kids Club schreiben.

Dass er seine Fußballerkarriere auch dem Einsatz seiner Familie verdankt und was er gemacht hätte, falls es nicht geklappt hätte, verrät Timothy Chandler den Jugendlichen ebenso wie, wer sein großes Vorbild ist. „Es war geil“, bringt Maya ihr Gefühl nach dem Interview auf den Punkt. Laura ist beeindruckt, wie entspannt der Fußballprofi im Gespräch mit seinen Interviewern war. Und bei Sarah wird vor allem ein Moment im Gedächtnis bleiben: „Am spannendsten war es, mit ihm im Aufzug hochzufahren“, sagt sie.

Als Chandler sich verabschieden muss, ist der Ausflug für die PJZ-Teilnehmer noch nicht ganz beendet. Sie dürfen sich erst im Eintracht Museum umsehen und bekommen dann eine Führung durchs Stadion. Nach so viel Spaß liegt jetzt ein Berg Arbeit vor ihnen. 30 Minuten Gesprächsaufzeichnungen müssen verschriftlicht und bestimmt auch gekürzt werden, damit das Interview dann am 1. Juli in der Jungen Zeitung im Sportteil dieser Zeitung erscheinen kann. ako

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