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Ein Rettungswagen steht vor der Rettungsstelle eines Klinikums.

Kanufahrer kentern bei Sturmböe: Großvater in Lebensgefahr

Bei starkem Wind sind am Montag drei Urlauber aus Hessen mit einem Kanu auf dem Woterfitzsee nördlich von Mirow (Mecklenburgische Seenplatte) gekentert. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Dienstag erklärte, bekam ein 58-jähriger Mann dabei solche gesundheitlichen Probleme, dass er von anderen Kanufahrern und einem Notarzt wiederbelebt werden musste.

Mirow - Der Mann, der keine Rettungsweste trug, sei in eine Neubrandenburger Klinik gebracht worden.

In dem Kanu waren noch seine 29-jährige Tochter und eine 13-jährige Enkelin, die ebenfalls in die Klinik kamen, aber später wieder entlassen wurden. Alle stammten aus dem Wetteraukreis.

Ursache des Unglücks war laut Wasserschutzpolizei der starke Wind bis zu Stärke sieben. Die Urlauber seien auf dem windgeschützten Leppinsee gestartet, wobei nur das Kind eine Rettungsweste trug. Trotz aller Warnungen seien sie auf den deutlich größeren Woterfitzsee hinausgepaddelt und dort wegen des starken Wellenganges gekentert. Feuerwehrleute bargen das Kanu.

Auf dem wenige Kilometer entfernten Useriner See mussten ebenfalls vier Menschen nach einer Kanu-Kenterung gerettet werden. Dort trugen aber alle Beteiligten Rettungswesten. dpa

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