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Keine Schulportal-Mailadressen für Schüler geplant

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Über das hessenweite Schulportal des Landes sollen auch künftig keine E-Mail-Adressen für Schülerinnen und Schüler bereitgestellt werden. Das Kultusministerium in Wiesbaden erklärt dies in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion unter anderem mit Datenschutzgründen. Das Ministerium verwies auch auf die Möglichkeit für Chats und Foren in den virtuellen Lernräumen des Schulportals.

Wiesbaden - Ergänzend gebe es eine Messenger-Funktion.

„Schülerinnen und Schüler kommunizieren in der Regel nicht über E-Mail, sondern über Nachrichtenfunktionen wie „Messenger“ oder „Chats““, erklärte das Ministerium. Bei den Rückmeldungen und Anregungen von Nutzern des Schulportals habe das Thema E-Mail-Adresse bislang eine untergeordnete Rolle gespielt. Es gebe alternative Möglichkeiten für Schüler und Lehrer, sich untereinander digital auszutauschen.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Nina Heidt-Sommer kritisierte, dass das Schulportal an den Bedarfen in der Praxis vorbeigehe. Weiterführende und berufliche Schulen hätten beispielsweise die fehlende schulische E-Mail-Adresse bemängelt. Schülerinnen und Schüler könnten diese Adresse gut für Kontakte etwa bei der Praktikumssuche nutzen. dpa

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