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Ein Mechaniker arbeitet in einer KfZ-Werkstatt. 

Kfz-Handwerk: Schlechte Geschäfte wegen Dieseldebatte

Die Debatte um Dieselfahrverbote setzt dem Kfz-Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen zu. „Die Negativauswirkungen des Dieselskandals werden zunehmend spürbarer”, sagte ein Sprecher der Handwerkskammer Kassel.

Die Debatte um Dieselfahrverbote setzt dem Kfz-Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen zu. „Die Negativauswirkungen des Dieselskandals werden zunehmend spürbarer”, sagte ein Sprecher der Handwerkskammer Kassel. Die Kammer veröffentlichte am Freitag ihre Konjunkturumfrage. Demnach sehen die meisten Handwerksbranchen optimistisch auf die nächsten Monate. Nur die Kfz-Betriebe sind in Sorge, 27 Prozent berichten von schlechten Geschäften.

Insgesamt sei die Situation des Handwerks aber gut: „Zwar sind keine weiteren Höhenflüge zu erwarten, doch bleibt der Positivtrend aufgrund des guten Konsumklimas sehr stabil”, erklärte Kammerpräsident Heinrich Gringel. Rund 53 Prozent der Betriebe bewerteten ihre aktuelle Lage mit „gut”, 37 Prozent mit „befriedigend”. Für die nächsten drei Monate erwarten die Handwerker gleichbleibende (73 Prozent) oder sogar besser Geschäfte (16 Prozent). Haupttreiber der guten Konjunktur seien das Baugewerbe und die industriellen Zulieferer.

Die Handwerkskammer befragt vierteljährlich 860 repräsentativ ausgewählte Betriebe. Das Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen beschäftigt 91 500 Mitarbeiter in über 16 100 Betrieben.

(dpa)

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