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Kim de l'Horizon gewinnt auch Schweizer Buchpreis

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Kim de l'Horizon
Kim de l'Horizon. © Sebastian Christoph Gollnow/dpa/Archivbild

Kim de l'Horizon („Blutbuch“) erhält nach dem Deutschen Buchpreis auch die höchste Literaturauszeichnung im Heimatland Schweiz. Das teilte die Jury am Sonntag bei der Verleihung des Schweizer Buchpreises im Rahmen des Literaturfestivals Buch Basel mit. Das Erstlingswerk führt die Schweizer Bestsellerliste an. Der Preis ist mit 30.000 Franken (rund 34.

Basel - 000 Euro) dotiert.

Kim de l'Horizon definiert sich als non-binär, weder eindeutig männlich noch weiblich. Im Buch ist auch die Erzählfigur non-binär, die sich mit der eigenen Kindheit und der Familiengeschichte befasst. „Was geschieht, wenn gesellschaftliche Normen gebrochen werden? Wenn über Gewalt nicht gesprochen wird? Kim de l’Horizon verwandelt Erfahrung in Literatur“, schrieb die Jury. Kim de l'Horizon probiere dafür verschiedene Sprachen, Stimmen und Register aus - ohne eine Antwort zu geben.

Mitte Oktober hatte Kim de l'Horizon für „Blutbuch“ in Frankfurt den Deutschen Buchpreis erhalten. dpa

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