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Kion erwartet Verlust im dritten Quartal: Prognose für 2022

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Konzernzentrale Kion Group
Ein gläserner Turm mit Gabelstaplern steht vor der Konzernzentrale der Kion Group. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der Gabelstapler-Hersteller Kion rechnet im dritten Quartal wegen gestiegener Kosten im Projektgeschäft mit einem Verlust im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Störungen in den Lieferketten und deutlich gestiegene Kosten wirkten sich negativ aus, teilte der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss überraschend in Frankfurt mit. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte bei minus 100 Millionen bis minus 140 Millionen Euro liegen.

Frankfurt/Main - Ein Jahr zuvor hatte Kion hier noch 228,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Auftragseingang werde deutlich unter dem Niveau des Vorjahresquartals von gut 3,1 Milliarden Euro liegen. Den Konzernumsatz sieht Kion auf dem Vorjahresniveau von rund 2,6 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit Umsätzen von 10,45 bis 11,25 Milliarden Euro. Der Auftragseingang dürfte bei 11,6 bis 12,5 Milliarden Euro liegen. Beim bereinigten Ebit werden 200 bis 310 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die ursprüngliche Prognose hatte Kion Anfang April wegen der Konjunkturunsicherheit zurückgezogen.

Das Management bestätigte das Ziel, eine zweistellige Ebit-Marge bereinigt von 10 bis 12 Prozent zu erwirtschaften. Der Zeitrahmen dafür werde aufgrund des volatilen makroökonomischen Umfelds weiter überprüft, hieß es dazu. Die endgültigen Kennzahlen will Kion am 27. Oktober veröffentlichen. dpa

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