Vollmond hinter Kirchenkreuz
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Hinter einem Kreuz scheint der Mond.

Kirchenaustritte im Bistum Fulda gehen weiter

Der Mitgliederschwund im Bistum Fulda dauert an. Zum Jahresende 2020 zählte das Bistum 369.854 Katholiken, das waren 6951 weniger als im Vorjahr, wie das Bistum am Mittwoch mitteilte. Neben der demografischen Entwicklung seien auch die Austritte dafür verantwortlich: Insgesamt registrierte das Bistum 3486 Kirchenaustritte, das waren 239 weniger als im Vorjahr.

Fulda - Die Zahlen folgten dem bundesweiten Trend und bestätigten den eingeschlagenen Weg der Kirchenentwicklung und Neuausrichtung der Diözese, hieß es. Wie die gesamte katholische Kirche in Deutschland stehe das Bistum Fulda vor großen Herausforderungen. „Geringer werdende Ressourcen, sinkende Haushaltsmittel und wachsende Aufgaben stehen heute einer Gesellschaft gegenüber, die sich immer schneller bewegt und die säkularer und aufgeklärter als je zuvor nach Antworten auf die Fragen ihrer Gegenwart sucht.“

Eine wesentliche Aufgabe für die Zukunft sei deshalb, „den Kern kirchlichen Handels deutlich zu machen“. Das seien neben dem Sendungsauftrag auch sozial-caritative Projekte, erläuterte das Bistum. „So fordere der Kirchensteuerrat, dass sich die Diözese nach kritischer und ausführlicher Abwägung von Unternehmungen und Strukturen trennt, die zu viele finanzielle Mittel binden.“

Das Bistum sei „in einer Phase des Aufbruchs, der sich in Strukturveränderungen, aber vor allem im Kulturwandel zeigt“, so das Bistum. Es gehe um die Suche nach neuen Formen und Antworten sowie um die „Umsetzung des kirchlichen Auftrages, auch morgen noch zukunftsfähig, innovativ und lebendig zu sein“. dpa

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