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Der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung.

Kirchenpräsident Jung erschüttert über Antisemitismus

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen sehen die Bekämpfung antisemitischer Vorfälle als zentrale gemeinsame Aufgabe an.

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen sehen die Bekämpfung antisemitischer Vorfälle als zentrale gemeinsame Aufgabe an. „Es ist erschütternd, dass antisemitische Übergriffe für Jüdinnen und Juden zum Alltag in Deutschland gehören”, sagte Kirchenpräsident Volker Jung am Dienstag nach einem Treffen mit Jacob Gutmark, dem Vorsitzenden des jüdischen Landesverbands in Darmstadt. „Vorurteilsbeladende Geisteshaltungen etwa auf Schulhöfen und unter jungen Menschen dürfen sich nicht verfestigen”, betonte Gutmark.

Es gelte, öffentlich Signale des guten Miteinanders zu setzen, den Willen zur Vertiefung der christlich-jüdischen Verbundenheit deutlich zu zeigen und damit das freundschaftliche Verhältnis beider Seiten zu dokumentieren. Daher werde überlegt, neben Gedenkveranstaltungen weitere öffentliche Veranstaltungen gemeinsam durchzuführen. Das Treffen fand im Rahmen eines regelmäßigen Meinungsaustausches statt, sagte ein Sprecher der EKHN.

(dpa)

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