Kirchensynode tagt in Worms

Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) tagt heute in Worms. Im Zentrum steht die Arbeit an dem auf zwei Jahre angelegten Projekt „ekhn2030“. Damit will die Kirche Antworten geben auf gesellschaftliche Veränderungen und knapper werdende eigene Ressourcen. Dazu sollen nahezu alle Arbeitsbereiche von der Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu Medienarbeit unter die Lupe genommen werden.

[Worms - ]Aktuell auf die Tagesordnung kommt das Thema Afghanistan. Dabei wollen die Delegierten an einer Resolution arbeiten, die Bund und Länder auffordert, bereits hier lebenden Geflüchteten eine sichere Perspektive zu geben. Erwartet wird auch ein Grußwort der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Unter Leitung von Präses Ulrich Oelschläger werden etwa 80 Synodale vor Ort zusammenkommen. 60 weitere Synodale sind per Video zugeschaltet. Die Synode ist gemäß der Kirchenordnung das maßgebende Organ der hessen-nassauischen Kirche. Sie erlässt Gesetze, besetzt durch Wahl die wichtigsten Leitungsämter und beschließt den Haushalt. Aktuell hat sie 140 Sitze. [dpa]

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