Kloster Lorsch
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Das Kloster Lorsch.

Kloster Lorsch feiert 30-jähriges Jubiläum als Welterbe

Das Kloster Lorsch feiert sein 30-jähriges Jubiläum als Unesco-Welterbe. Dazu sind unter anderem ein Festakt, mehrere Vorträge und eine neue Ausstellung geplant, wie die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und die Stadt Lorsch am Dienstag mitteilten. Am 13. Dezember 1991 war das Kloster Lorsch von der Unesco-Kommission als erste hessische Stätte in das Kulturerbe der Menschheit aufgenommen worden.

Lorsch - Heute gehört das einstige Kloster zu inzwischen sieben Welterbestätten im Land.

Die Titel der Unesco seien für die Wissensvermittlung besonders wichtig, sagte die Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn (Grüne). „Der Titel Welterbe adelt alle diese Orte und ist zugleich ein besonderer Auftrag, sie lebendig zu halten, indem wir sie als Teil unserer heutigen Welt verstehen.“ Besonders im Kloster Lorsch forsche ein engagiertes Team, das durch neue Kenntnisse hervorragende Vermittlungsarbeit leiste. Das Kloster stammt aus der Karolinger-Zeit und gilt als bedeutendes Relikt vorromanischer Baukunst.

Zum Jubiläum veranstaltet die Reichsabtei ein mehrmonatiges Programm - Höhepunkt soll eine Ausstellung mit noch nie öffentlich präsentierten archäologischen Funden sein. Ab dem 6. Oktober können Besucherinnen und Besucher in der Sammlung „Geschichte schöpfen – Quellen aus einem Brunnen“ Fragmente von Skulpturen und einstiger Architektur betrachten, die in einer Brunnenwand entdeckt wurden. Die Ausstellung soll bis Herbst 2022 andauern.

Weitere Publikumsvorträge und ein Festakt sind ebenfalls zum Jubiläum vorgesehen. Beim Festakt am 13. Dezember findet eine Podiumsdiskussion mit Vertretern des Wissenschafts- und Kunstministeriums, dem Leiter der Welterbestätte, Dr. Hermann Schefers, sowie weiteren Experten statt. Der Festakt und das Podiumsgespräch sollen live gestreamt werden. dpa

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