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Kollision mit Kindern: Autofahrer soll in Psychiatrie

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Nach der tödlichen Kollision eines Autos mit einer Gruppe von Schulkindern vergangenes Jahr soll der Beschuldigte nach dem Willen der Staatsanwaltschaft dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Das teilte das Landgericht Kassel am Donnerstag auf Anfrage mit. Ein achtjähriges Mädchen starb nach der Tat am 29. Oktober in Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis), zwei weitere überlebten schwer verletzt.

Kassel/Witzenhausen - Der 31-jährige Beschuldigte soll sein Auto absichtlich und mit Tötungsabsicht in die Kindergruppe auf einem Gehweg gelenkt haben. Die Staatsanwaltschaft habe im Juli ein Sicherungsverfahren beantragt, erklärte ein Gerichtssprecher. Zuvor hatten andere Medien darüber berichtet.

Die Anklagebehörde legt dem Mann demnach zur Last, das Mädchen in einem Zustand der Schuldunfähigkeit „heimtückisch und mit gemeingefährlichen Mitteln“ getötet zu haben. Im Fall der anderen beiden Mädchen werde ihm der Versuch vorgeworfen. Der 31-Jährige ist bereits vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Prozesstermine stünden noch nicht fest, erklärte der Sprecher. dpa

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