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Sogar der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel hat diese leidvolle Erfahrung machen müssen: Sein Vater weigerte sich strikt, für ihn Unterhalt zu bezahlen.

Sogar der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel hat diese leidvolle Erfahrung machen müssen: Sein Vater weigerte sich strikt, für ihn Unterhalt zu bezahlen. Seine alleinerziehende Mutter musste daher sehen, wie sie den kleinen Siggi „durchbrachte“. Dieses prominente Beispiel ist beileibe kein Einzelfall.

Um es klar zu sagen: Wer nach einer Trennung seinen Unterhalt für Kinder und gegebenenfalls für seine (geschiedene) Ehefrau nicht zahlt, begeht kein Kavaliersdelikt. Der „Übeltäter“, in den meisten Fällen ist es der Mann, stiehlt sich hier schamlos aus der Verantwortung .

Deshalb ist es gut, dass in solchen Situationen die öffentliche Hand eingreift und mit der Zahlung von Unterhaltsvorschüssen die schlimmsten finanziellen Engpässe der betroffenen Familien mildert. Und seit einem Jahr zeigt sich der Staat noch großzügiger, denn er zahlt diese Unterhaltsvorschüsse bis zum vollendeten 18. Lebensjahr der Kinder – und eine Befristung auf 72 Monate gibt es zur Freude der Betroffenen auch nicht mehr.

Ein Teil dieser nicht unerheblich höheren Kosten fallen logischerweise jetzt beim Land und den Kommunen an. Doch das sollten diese verschmerzen können, denn sie lassen viele alleinerziehende Frauen und deren Kinder nicht im Regen stehen.

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