Frankfurter Flughafen

Komplettes Verbot von Nachtlandungen ist kaum durchzusetzen

So ärgerlich nächtliche Verspätungen für die Flughafen-Anwohner auch sind – verboten sind sie laut Planfeststellungsbeschluss nicht. Demnach sind Landungen zwischen 23 und 24 Uhr trotz Nachtflugverbots

So ärgerlich nächtliche Verspätungen für die Flughafen-Anwohner auch sind – verboten sind sie laut Planfeststellungsbeschluss nicht. Demnach sind Landungen zwischen 23 und 24 Uhr trotz Nachtflugverbots „für moderne Flugzeuge“ grundsätzlich zulässig, sofern sich die Verspätung nicht schon aus der Flugplan-Gestaltung ergibt. Strenger kontrolliert werden Starts zwischen 23 und 24 Uhr. Sie müssen durch die örtliche Luftaufsichtsstelle genehmigt werden. In der Regel erhält der Pilot diese Genehmigung nur, wenn die Verspätung auf Gründen beruht, die außerhalb des Einflussbereichs seiner Airline liegen – beispielsweise wenn die Maschine wegen schlechten Wetters nicht pünktlich starten konnte.

Ein Verbot von Landungen nach 23 Uhr ist nur durch eine Änderung des Planfeststellungsbeschlusses möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass im Jahresdurchschnitt täglich mehr als 7,5 Flieger entsprechend spät gelandet sind. Von diesem Wert ist der Frankfurter Flughafen aber noch weit entfernt – zuletzt lag er bei 2,9. pan

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