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Kraftfahrt-Bundesamt überwacht Opel-Rückruf von Fahrzeugen

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Eine Fahne mit dem Opel-Logo. © Michael Reichel/dpa/Archivbild

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat den Rückruf für bundesweit rund 100.000 ältere Diesel-Autos von Opel verschärft. Der Hersteller hatte seit dem vergangenen Sommer den Eigentümern freiwillig eine kostenlose Aktualisierung der Software angeboten, um den Stickoxid-Ausstoß zu reduzieren. Nunmehr wird der Rückruf überwacht, wie aus einer Mitteilung der Behörde vom Donnerstag hervorgeht.

Flensburg/Rüsselsheim - Es geht um Diesel-Varianten von Astra, Corsa und Insignia aus den Modelljahren 2014 bis 2018. Weltweit wurden rund 400.000 Wagen mit dieser Motorisierung verkauft.

Bis Dezember hatten 19.000 der rund 100.000 Fahrzeuge in Deutschland das Update erhalten, erklärte ein Unternehmenssprecher. Opel hatte stets darauf beharrt, dass die Abgasbehandlung seiner Diesel-Modelle den gesetzlichen Vorgaben entsprochen habe und insbesondere keine illegale Abschalteinrichtung eingebaut worden sei. Auch gegen den nunmehr verpflichtenden Charakter der Rückrufaktion gehe man vor.

Nach einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt in einem Parallelfall hatte das Unternehmen aber ein Bußgeld von 65 Millionen Euro akzeptiert. Die Entwicklung der fraglichen Motoren fällt noch in die Zeit der Alt-Eigentümerin General Motors, die Opel im August 2017 an die damalige Peugeot-Mutter PSA verkauft hat. Diese ist inzwischen im Stellantis-Konzern aufgegangen. dpa

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