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Ein Pfleger zieht sich Handschuhe an.

Krankenhausaufenthalt dauert im Schnitt sieben Tage

In den 159 hessischen Krankenhäusern sind im vergangenen Jahr 1,38 Millionen Patienten vollstationär behandelt worden. Das waren 8500 weniger als im Jahr 2016, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

In den 159 hessischen Krankenhäusern sind im vergangenen Jahr 1,38 Millionen Patienten vollstationär behandelt worden. Das waren 8500 weniger als im Jahr 2016, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Behandlungstage habe mit 10,2 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres gelegen.

Für die Versorgung standen in den Krankenhäusern nach Angaben der Statistiker insgesamt 36 432 aufgestellte Betten zur Verfügung (2016: 36 170). Mehr als jedes zweite Bett (53,2 Prozent) habe dabei in einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft gestanden und jedes vierte Bett (25,6 Prozent) in einem freigemeinnützigen Haus. Der Anteil der Krankenhausbetten in Einrichtungen privater Träger habe bei insgesamt 21,1 Prozent gelegen.

Die durchschnittliche Bettenauslastung aller hessischen Krankenhäuser war 2017 mit 76,9 Prozent etwas niedriger als im Jahr zuvor (77,0 Prozent). Dabei seien die Betten in den 51 öffentlichen Krankenhäusern mit 77,6 Prozent etwas höher ausgelastet gewesen als die in den freigemeinnützigen und privaten Einrichtungen (jeweils 76,1 Prozent).

Der Krankenhausaufenthalt dauerte nach Angaben des Landesamtes im Jahr 2017 im Durchschnitt 7,4 Tage. Das sei nach dem Jahr 2016 (7,3 Tage) der zweitniedrigste Wert seit dem Jahr 1990. Damals habe die Verweildauer in vollstationärer Behandlung knapp über 13 Tage betragen.

(dpa)

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