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Kriegswaffen im Ruderer-Spind: Prozess gegen Ehepaar

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Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Weil sie verbotene Kriegswaffen in ihrem Spind bei einem Ruderklub in Offenbach aufbewahrt haben sollen, haben sich seit Mittwoch zwei Eheleute vor dem Amtsgericht Frankfurt zu verantworten. Die Tat ereignete sich laut Anklage bereits im Februar 2017 und steht im Zusammenhang mit dem ehemaligen Bundeswehroffizier Franco A.(32), der sich derzeit wegen Vorbereitung rechtsextremer Gewalttaten vor dem Oberlandesgericht zu verantworten hat.

Frankfurt/Main - Der Anklage zufolge hatte Vereinsmitglied A. dem Ehemann (32) die Waffen und Patronen übergeben, damit dieser sie in dem Spind zwischenlagere. Auch die Ehefrau (32) soll daran mitgewirkt haben.

Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Offizier A. waren auch einige Personen aus dem Bekannten- und Freundeskreis des Beschuldigten vernommen worden. In einer solchenn Vernehmung hatte der angeklagte Ehemann plötzlich erklärt, er habe noch einige Waffen in seinem Spind. Als der Schrank geöffnet wurde, waren die Waffen bereits weggeschafft worden. Vor Gericht äußerten sich die beiden Angeklagten am Mittwoch noch nicht zu den Vorwürfen. Es wurde ein zusätzlicher Verhandlungstermin am 17. Dezember festgelegt. An diesem Tag soll der Prozess abgeschlossen werden. dpa

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