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Künstler Franz Erhard Walther stellt in Gründerzeitvilla aus

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Franz Erhard Walther
Der deutsche Künstler Franz Erhard Walther steht vor seinem Werk auf der Kunst-Biennale. © Annette Reuther/dpa/Archivbild

Eine Gründerzeitvilla in Fulda wird von diesem Wochenende an zu einem Museum für moderne Kunst. Der Bildhauer, Konzept-, Installations- und Prozesskünstler Franz Erhard Walther bekommt dauerhaft Ausstellungsräume für seine Kunstwerke. Er sei gerührt, dass die Stadt ihm die Ausstellungsräume überlasse, erklärte der Künstler. Zu sehen sind seine frühen Arbeiten aus der Zeit zwischen 1957 und 1964.

Fulda - Bis zum 30. Oktober sind die Räume für alle Kunstinteressierten kostenlos zugänglich.

Franz Erhard Walther sagt: „Kunst muss auf Widerstand stoßen. Sonst stimmt was nicht.“ 2017 erhielt er den Goldenen Löwen bei der Biennale in Venedig. Nach langen Jahren in Düsseldorf, New York und Hamburg kehrte er 2006 nach Fulda zurück. In der Stadt findet man mehrere Kunstwerke von ihm, unter anderem in der Hochschule, der Touristeninformation und auf dem Domplatz.

Bereits 1957 und 1964 hat er sogenannte Wortbilder aus selbst erfundenen Schriften, dreidimensionale Collagen und genähte Objekte geschaffen. Alle Kunstwerke sind abstrakt. Walther sagt: „Ich konnte bereits als Junge sehr realistisch zeichnen. Aber das sehe ich nur als Handwerk.“ Der Künstler will, dass die Besucher mit seinen Kunstwerken interagieren. Sie sollen sich beim Betrachten der formlosen Bilder eine eigene Vorstellung davon machen. dpa

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