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Land aktualisiert Plan zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

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Kinder und Jugendliche in Hessen sollen künftig durch mehr Präventionsmaßnahmen vor sexueller Gewalt geschützt werden. Ein Aktionsplan des Landes ist dafür in einem einjährigen Verfahren aktualisiert worden, erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden. Seit November 2021 hätten Experten und Betroffene 38 Maßnahmen entwickelt.

Wiesbaden - Für Opfer sexuellen Missbrauchs sollen etwa Beratungs- und Hilfsangebote ausgebaut werden, beispielsweise durch digitale Informationsplattformen sowie Sensibilisierungskampagnen. Außerdem soll auch in Schulen und Kitas mehr Präventionsarbeit geleistet werden.

Die Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre, insbesondere die Digitalisierung, hätten eine Anpassung des Aktionsplans erfordert. Hessen sei dabei das erste Bundesland, das Betroffene bei der Novellierung des Plans mit einbeziehe, erklärte Klose. „Die Perspektive von Personen, die selbst sexualisierte Gewalt erleiden mussten, ist sehr hilfreich, um ihr vorzubeugen und junge Menschen davor zu schützen.“

Der erste Landesaktionsplan ist 2012 vom Kabinett beschlossen worden, um dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche in Hessen möglichst sicher aufwachsen und sich entfalten können. dpa

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