Priska Hinz (Bündnis90/ Die Grünen)
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Die Umweltministerin von Hessen: Priska Hinz (Bündnis90/ Die Grünen).

Land fördert Naturschutzleistungen mit 15 Millionen Euro

Hessische Bauern erhalten mehr Geld für gezielte Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt. „Mit zusätzlichen Landesmitteln von 15 Millionen Euro sorgen wir dafür, dass die Landwirtinnen und Landwirte für mehr Naturschutz in der Landwirtschaft auch entsprechend entlohnt werden“, erklärte am Montag Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Zusammen mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) unterzeichnete sie eine Kooperationsvereinbarung „Landwirtschaft und Naturschutz in Hessen 2021“, die mit Bauern- und Naturschutzverbänden vereinbart wurde.

Wiesbaden - „Gemeinsam mehr erreichen – das ist unser Leitbild für die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz in Hessen“, erklärten Bouffier und Hinz. Die Landwirtschaft erbringe zahlreiche Leistungen für Umwelt-, Klima- und Naturschutz, die besser honoriert werden müssten. Die Kooperationsvereinbarung ist Ergebnis eines Runden Tisches mit den Interessenvertretungen von Landwirtschaft und Naturschutz. Dieser soll auch künftig weiter zusammentreffen.

„Mit dieser Vereinbarung werden wir bedrohte Feldarten, wie den Feldhamster und ihre Lebensräume schützen, die Gewässerqualität verbessern und Ackerflächen schaffen, wo sich die Natur frei entfalten kann, Insekten auf Blühflächen Nahrung finden und keine Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden“, erklärte Umweltministerin Hinz. Für den BUND Hessen fügte Jörg Nitsch hinzu: „Es gibt viel zu tun, um mehr Naturschutz in die hessische Landwirtschaft zu bringen.“ Der Präsident des Hessischen Bauernverbands, Karsten Schmal, begrüßte, dass mit der Vereinbarung ein kooperativer Ansatz verfolgt werde - „im Gegensatz zu ordnungsrechtlichen Maßnahmen“. dpa

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