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Land stockt Förderung für Erzieher-Ausbildung auf

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Eine Erzieherin liest in einer Kita Kindern vor. © Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

Hessen will weitere Ausbildungsplätze für angehende Erzieherinnen und Erzieher fördern und reagiert damit auch auf Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Das Land habe bereits Mittel für eine weitere Förderrunde von 2022 bis 2025 mit 400 Ausbildungsplätzen bereitgestellt, teilte das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Diese seien nun mit Blick auf den steigenden Fachkräftebedarf in den Kitas angesichts des Zuzugs von Flüchtlingen aus der Ukraine nochmals um 200 Plätze aufgestockt worden, so dass insgesamt 600 Plätze gefördert werden könnten.

Wiesbaden - Hessen unterstützt seit 2020 die Erzieher-Ausbildung im Rahmen des Programms „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher“. „Die Landesregierung bezuschusst nun insgesamt 1800 Ausbildungsplätze im Rahmen der praxisintegrierten vergüteten Ausbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher“, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) der Mitteilung zufolge. Kommunen und Kita-Träger würden damit nachhaltig unterstützt, um pädagogisches Fachpersonal gewinnen und dauerhaft binden zu können.

Mit dem Landesprogramm investiert Hessen dem Ministerium zufolge in den kommenden Jahren rund 110 Millionen Euro „in die Gewinnung und Sicherung des pädagogischen Nachwuchses“. Für die aktuelle Aufstockung um 200 Plätze stehen demnach fast 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt seien es für den Ausbildungsjahrgang 2022/2023 22,4 Millionen Euro. dpa

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