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Land will Krankheitsausfälle von Lehrern erfassen

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Krankschreibung
Ein Mitarbeiter einer Arztpraxis notiert etwas auf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Vom Schuljahr 2023/2024 an soll an Hessens Schulen systematisch erfasst werden, wenn eine Unterrichtsstunde etwa wegen Erkrankung des Lehrers ausfällt. Ein 2019 initiiertes Projekt wurde im Frühjahr 2020 wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt, läuft aber inzwischen wieder, wie aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Rolf Kahnt hervorgeht.

Wiesbaden - Das System solle aussagekräftige Zahlen liefern, wie die Schulen mit Unterrichtsstunden umgehen, die nicht planmäßig erteilt werden können.

Es sei ein leicht handhabbares Erfassungsformat entwickelt worden, auf das über die Lehrer- und Schülerdatenbank zugegriffen werden könne, erläuterte das Ministerium. „Das System wurde bereits mit einigen Schulen erprobt.“ Die Rückmeldungen und Hinweise auf diesen Test seien in eine optimierte IT-Anwendung eingeflossen.

Als nächster Schritt werde das System in einer erweiterten Stichprobe erprobt, „so dass die verbindliche Erhebung an allen Schulen voraussichtlich im Schuljahr 2023/24 beginnen kann“. Das Ausmaß des Unterrichtsausfalls sorgt in Hessen seit Jahren für Diskussionen. dpa

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