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Landratswahlen nach Tod von Amtsinhaberin

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Kirsten Fründt
Kirsten Fründt. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Nach dem Tod von SPD-Landrätin Kirsten Fründt stimmen die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Marburg-Biedenkopf über ihre Nachfolge ab. Bei der Landratswahl am Sonntag (15. Mai) treten sieben Kandidatinnen und Kandidaten an. Darunter ist auch der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow (42) von der CDU, der seit dem Tod Fründts die Amtsgeschäfte in dem mittelhessischen Kreis weiterführt.

Marburg - Die Politikerin war im vergangenen Januar im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

Aus den Reihen der SPD bewirbt sich der 42 Jahre alte Abteilungsleiter Jens Womelsdorf um Fründts Nachfolge. Die Diplom-Ingenieurin Carola Carius (57) kandidiert für die Grünen, die 40 Jahre alte Politikwissenschaftlerin Anna Hofmann für die Linken und Thomas Riedel (57), leitender Projektberater, für die FDP. Außerdem treten die Geschäftsführerin und Freie Wähler-Kandidatin Sabine Kranz (50) und der 45 Jahre alte Softwareentwickler Frank Michler von der Bürgerliste Weiterdenken an. Erhält keiner der sieben Bewerber die nötige Mehrheit, kommt es am 29. Mai zur Stichwahl.

Aufgerufen zur Wahl sind mehr als 180.000 Stimmberechtigte. Im Kreis Marburg-Biedenkopf leben rund 245 200 Menschen in 22 Städten und Gemeinden. Die größte Kommune der Region ist die Uni-Stadt Marburg.

Fründt wurde 2013 zur Landrätin von Marburg-Biedenkopf gewählt. Bei der Wahl im Jahr 2019 wurde sie mit 57,1 Prozent der Stimmen in ihrem Amt bestätigt. dpa

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