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Ein Arzt trägt ein Stethoskop um den Hals.

Flächendeckende Versorgung

SPD legt Programm gegen Ärztemangel vor

Mit einem Sofortprogramm will die SPD-Fraktion im hessischen Landtag den drohenden Ärztemangel verhindern und zugleich die Versorgung im ländlichen Raum verbessern.

Mit einem Sofortprogramm will die SPD-Fraktion im hessischen Landtag den drohenden Ärztemangel verhindern und zugleich die Versorgung im ländlichen Raum verbessern. In Hessen fehlen nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mehr als 170 Hausärzte. Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel bemängelte am Dienstag, die flächendeckende ärztliche Versorgung sei gefährdet. Er kündigte an, „massiv in die Ausbildung” investieren zu wollen. Dazu gehört nach Aussage des SPD-Spitzenkandidaten, 100 zusätzliche Medizinstudienplätze pro Semester anzubieten.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Daniela Sommer, sprach sich unter anderem dafür aus, sogenannte Zweigcampi einzurichten. Damit solle die ärztliche Ausbildung regionalisiert werden. Die klinische Ausbildung während des Studiums könne dann zum Beispiel an Standorten in Wiesbaden oder Kassel erfolgen. Zudem soll ein Versorgungspraktikum eingeführt werden. Für Ärzte im ländlichen Raum soll es Stipendien geben.

(dpa)

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